Über mich

Ich bin Sandra und mein Familienname lautet tatsächlich Pelz (wie passend!) und bereits als Kind hatte ich das Glück mit eigenen Hunden, Katzen, Pferden und mehr aufzuwachsen. Schon immer war ich sehr daran interessiert, warum wir krank werden und was es benötigt, um wieder gesund zu sein. Durch langjähriges Studium unterschiedlichster Naturheilverfahren und umfangreichen Gebieten wie Ernährung, Verhalten und Zusammenhänge zwischen Körper und Seele, ist ein persönliches Wissen und einmaliger Erfahrungsschatz entstanden, an dem ich meine tierischen Patienten gerne teilhaben lassen möchte. Selbstverständlich erweitern sich meine Erfahrungen ständig im Kontakt mit anderen interessierten Tiertherapeuten, regionalen Heilpraktikern und im Austausch mit Tierärzten. 

Lucas † 2016
Lucas † 2016

Mein Hund Lucas (hier rechts im Bild) hat mich maßgeblich zum Studium an der Akademie für Tiernaturheilkunde (ATM) bewegt. Als ehemaliger Tierschutzfall aus einer spanischen Tötungsstation hatte er seelisch Traumatisierendes erlebt und war Futterallergiker mit starken Hautbeschwerden (Hot Spots, Ekzeme, heftiger Juckreiz, Fellverlust) sowie ständiger Magen-Darm-Symptomatik und litt zusätzlich an schwerer Hüftgelenksdysplasie, Arthrose und Spondylose. Schulmedizinisch wurde er als "austherapiert" bezeichnet und sollte lebenslang Medikamente bekommen - mit allen Nebenwirkungen. Das war für mich keine befriedigende Option und so begann ich, mich selbst zu informieren und weiterzubilden. Durch verschiedene naturheilkundliche Therapien, einer Ernährungsumstellung und Darmsanierung sowie mit Physiotherapie und mehr war eine großartige Verbesserung seines Zustandes möglich. Lucas erreichte ein stolzes Alter von 15 Jahren, obwohl er aufgrund seiner Symptomatik bereits mit 6 Jahren hätte eingeschläfert werden sollen! Er konnte ein wundervolles Leben führen, übrigens dann völlig ohne allergische Symptome (siehe Allergien). Jeder, der ihn und seine Geschichte kennt und ihn persönlich kennenlernen durfte, ist bis heute beeindruckt.

 

Auch meine zuletzt verstorbene schwarze Labradorhündin Maya (mit mir im Bild oben) hat mich unendlich Wertvolles gelehrt und wir haben fast 14 Jahre miteinander verbracht, da ich sie bereits als Welpe bekam. Von ihr durfte ich zum Beispiel viel über die Basics der Hundeerziehung lernen und wie man Hunde wirklich artgerecht beschäftigt. Wir haben gemeinsam die schönsten Spaziergänge hier in der Heimat, bei Wanderungen und Reisen erlebt, die man sich vorstellen kann. Bei ihr war der gesundheitliche Schwerpunkt die Läufigkeit/Scheinträchtigkeit und später Gesäugetumoren. Auch ihr Verlust hat mich mit dem Thema Trauer und Sterbebegleitung weiter wachsen lassen. Neben Maya und Lucas sind in meinem Leben bereits viele Tiere gekommen und gegangen. Wie auch unsere Schäferhündin Bianka, mit der ich als Kind aufwuchs und die mich als treue Freundin begleitete, bis ich mein Abitur machte. Sie hat mir schon in jungen Jahren gezeigt, dass Tiere unsere Seelengefährten sind.

Unser grauer Rüde Ludi (hier im Bild rechts neben mir) hält seit ein paar Jahren neue Aufgaben und besondere Perspektivenwechsel für mich bereit. Er lehrt mich völlig im Moment und in meiner Mitte zu sein und was es bedeutet, seinen Hund gleichzeitig liebevoll, fair und souverän durch den Alltag zu führen. Durch ihn habe ich erfahren dürfen, was es heißt, einen "schwierigen" Hund zu haben. Mit ihm bin ich über meine Grenzen hinausgewachsen und durfte nochmals viel dazulernen für meine eigene Persönlichkeitsentwicklung und meinen Weg als Tierheilpraktikerin. Durch sein unruhiges, impulsives und schnell reizüberflutetes Wesen schlägt ihm zum Beispiel vieles auf den Magen. Was für andere Hunde (und Menschen) im Alltag "normal" ist, wird für ihn zur Herausforderung. Seine Leidenschaft für Wildspuren und sein Jagdtrieb sind ein zusätzliches Thema (auch für mich durch seine Größe und Kraft an der Leine). Noch nie fühlte ich mich mit einem Hund so verzweifelt wie mit ihm, doch ich habe unendlich viel gelernt. Durch ihn kann ich umso mehr verstehen, was es bedeutet, wenn man ALLES für sein Tier gibt - und da weitermacht, wo andere aufgeben.

Im Sommer 2020 kam unsere Mischlingshündin Malou (Foto rechts) aus dem rumänischen Tierschutz zu uns. Sie ist ein wahrer Sonnenschein, verspielt, freundlich und fröhlich. Über die Zufälle und Ereignisse, wie sie ihren Weg zu uns gefunden hat, könnte ich ein Drehbuch für einen Film schreiben, so unglaublich schön ist diese Geschichte! Es hat mir (wieder) gezeigt, dass unsere Tiere IMMER einen besonderen Grund haben, warum sie zu uns kommen. Ich bin sehr dankbar, dass die kleine Maus unser Leben bereichert. 

 

Mich selbst beschreibe ich als sehr bodenständigen Menschen und möchte ehrlich gestehen, dass ich vieles nicht glauben würde, hätte ich es in den Jahren meiner Praxistätigkeit nicht selbst erfahren. Ich habe bereits mit vielen Tieren erlebt durch Höhen UND durch Tiefen zu gehen, durch Freude und Trauer, durch Gesundheit und Krankheit. Aus eigener Erfahrung kann ich daher voller Überzeugung sagen: Jedes Tier hat uns etwas mitzuteilen, sowohl mit seinem Verhalten als auch mit körperlichen Beschwerden. Diese Erkenntnis fasziniert mich immer wieder und ich durfte bereits viele Tiere und ihre Menschen mit meinem Wissen unterstützen. Vierbeinern und ihrer Familie helfen zu dürfen, betrachte ich als meinen "Seelenberuf". 

 

Wenn du mehr erfahren möchtest, warum DEIN Tier bei dir ist und welche Aufgaben es für DICH hat, dann kannst du mich kontaktieren. Gerne begleite ich euch ein Stück auf eurem gemeinsamen Weg.