Ich bin Sandra, 40 Jahre, und mein Familienname lautet tatsächlich Pelz (wie passend!) und bereits als Kind hatte ich das Glück mit eigenen Tieren aufzuwachsen. Heute lebe ich mit meinem Mann und unseren zwei Hunden naturnah in einem Nachbarort von Maulbronn. Schon immer war ich sehr daran interessiert, warum wir krank werden und was es benötigt, um wieder gesund zu sein. Durch langjähriges Studium unterschiedlichster Naturheilverfahren und umfangreichen Gebieten wie Ernährung, Verhalten und Zusammenhänge zwischen Körper und Seele, ist ein persönliches Wissen und einmaliger Erfahrungsschatz entstanden, an dem ich meine tierischen Patienten gerne teilhaben lassen möchte. Auch erweitern sich meine Erfahrungen ständig im Kontakt mit anderen interessierten Tiertherapeuten, regionalen Heilpraktikern und im Austausch mit Tierärzten. Ich interessiere mich außerdem für Yoga und bodenständige Spiritualität sowie eine gesunde und bewusste Lebensweise. In der Freizeit findet ihr uns übrigens beim Wandern und am Meer oder beim Bogenschießen, auch hier sind unsere Hunde regelmäßig mit dabei.
Mein brauner Labrador Lucas (hier im Bild) hat mich vor vielen Jahren damals maßgeblich zum Studium an der Akademie für Tiernaturheilkunde (ATM) bewegt. Als ehemaliger Tierschutzfall aus einer spanischen Tötungsstation hatte er seelisch Traumatisierendes erlebt und war Futterallergiker mit starken Hautbeschwerden (Hot Spots, Ekzeme, heftiger Juckreiz, Fellverlust) sowie ständiger Magen-Darm-Symptomatik und litt zusätzlich an schwerer Hüftgelenksdysplasie, Arthrose und Spondylose. Schulmedizinisch wurde er als "austherapiert" bezeichnet und sollte lebenslang Medikamente bekommen - mit allen Nebenwirkungen. Das war für mich keine befriedigende Option und so begann ich, mich selbst zu informieren und weiterzubilden. Durch verschiedene naturheilkundliche Therapien, einer Ernährungsumstellung und Darmsanierung sowie mit Physiotherapie und mehr war eine großartige Verbesserung seines Zustandes möglich. Lucas erreichte ein stolzes Alter von 15 Jahren, obwohl er aufgrund seiner Symptomatik bereits mit 6 Jahren in Spanien hätte eingeschläfert werden sollen! Er konnte später ein wundervolles Leben führen, übrigens dann völlig ohne allergische Symptome (siehe Allergien) und ohne schulmedizinische Medikamente. Jeder, der ihn und seine Geschichte kennt und ihn persönlich kennenlernen durfte, ist bis heute beeindruckt von seiner "Verwandlung".
Auch unsere vor einigen Jahren verstorbene schwarze Labradorhündin Maya hat mich unendlich Wertvolles gelehrt und wir haben fast 14 Jahre miteinander verbracht, da ich sie von Welpe an hatte. Von ihr durfte ich zum Beispiel viel über Hundeerziehung lernen und wie man Hunde wirklich artgerecht beschäftigt. Wir haben gemeinsam die schönsten Spaziergänge hier in der Heimat, bei Wanderungen und Reisen erlebt, die man sich vorstellen kann. Bei ihr waren die gesundheitlichen Themen vor allem die Läufigkeit bzw. Scheinträchtigkeit und später leider auch Gesäugetumoren (Mammatumoren). Auch ihr Verlust hat mich mit dem Thema Trauer und Sterbebegleitung weiter wachsen lassen. Auch die Misteltherapie und verschiedene alternative Wege in der Tumorbehandlung durfte ich lernen.
Neben Maya und Lucas sind in meinem Leben bereits viele Tiere gekommen und gegangen. Wie zum Beispiel unsere Schäferhündin Bianka, mit der ich als Kind aufwuchs und die mich als treue Freundin begleitete, bis ich mein Abitur (2005) machte und sie zu dieser Zeit verstarb. Bianka litt unter schwerer Hüftgelenksdysplasie und Arthrose sowie Cauda-equina-Syndrom. Damals gab es in der Tiermedizin längst nicht die Möglichkeiten wie heute. Zum Glück hat sich im Veterinärbereich seither viel getan! Bianka hat mir schon in jungen Jahren gezeigt, dass Tiere unsere Seelengefährten sind. Außerdem gibt es in meiner Familie schon immer Tiere, vor allem Hunde, Katzen und Pferde, die alle auf ihre Weise einzigartig sind und von denen wir ebenfalls viel lernen.
Unser Weimaraner Ludwig (hier rechts neben mir) hielt von klein auf an neue Aufgaben und besondere Perspektivenwechsel für mich bereit. Durch ihn habe ich erfahren dürfen, was es heißt, einen "schwierigen" Hund zu haben. Mit ihm bin ich über meine Grenzen hinausgewachsen und durfte nochmals viel dazulernen für meine eigene Persönlichkeitsentwicklung und meinen Weg als Tierheilpraktikerin. Durch sein oft unruhiges, impulsives und schnell reizüberflutetes Wesen hat ihm zum Beispiel vieles auf den Magen geschlagen. Was für andere Hunde (und Menschen) im Alltag "normal" ist, wird für ihn als hochsensibles Wesen zur Herausforderung, zum Beispiel auch so manche Hundebegegnung. Seine Leidenschaft für Wildspuren und sein Jagdtrieb waren ein zusätzliches Thema (auch für mich durch seine Größe und Kraft an der Leine). Gesundheitliche Themen mit ihm waren ein unerwartet diagnostizierter Mastzelltumor, der 2023 tierärztlich entfernt wurde. Es ging ihm danach noch drei Jahre sehr gut. Wir konnten bis Anfang 2026 lange Spaziergänge und unseren gemeinsamen Alltag genießen. Mit seinen fast 10 Jahren mussten wir unseren geliebten Ludwig dann leider nur wenige Wochen nach der ernsten Diagnose Osteosarkom und Milztumor mit Lungenmetastasen für immer gehen lassen. Nun ist er bei Maya, Lucas und allen Hundefreunden, die bereits vor ihm den Weg über die Regenbogenbrücke gegangen sind. Er fehlt uns unendlich und der Schmerz über seinen Verlust ist sehr groß.
Im Sommer 2020 kam unsere Mischlingshündin Malou (Foto) aus dem rumänischen Tierschutz dazu. Sie ist ein wahrer Sonnenschein, freundlich und fröhlich. Über die Zufälle und Ereignisse, wie sie ihren Weg zu uns gefunden hat, könnte ich ein Drehbuch für einen Film schreiben! Zum Glück musste sie in keiner Tötungsstation landen, sondern dufte bereits früh aus Rumänien ausreisen dank dem Verein "Dog Rescue Stuttgart". Es hat mir (wieder) gezeigt, dass unsere Tiere IMMER einen besonderen Grund haben, warum sie zu genau uns kommen. Ich bin sehr dankbar, dass die kleine Maus unser Leben bereichert. Ludwig und Malou waren immer ein wunderbares Team und hatten sich sehr gern. Sie hat schlimm getrauert, als er verstorben ist (so wie wir). Die gesundheitlichen Themen von Malou sind vor allem ihre Knie und eine beidseitige TPLO. Die Erfahrungen mit und nach der Operation sowie Reha- und Physiomaßnahmen waren sehr lehrreich für mich. Und auch um zu lernen, dass es dazugehört, in manchen Fällen einen chirurgischen Eingriff durchführen zu lassen, weil es die beste Option in einem individuellen Fall sein kann. Ganzheitlich begleiten ist für mich auch hier selbstverständlich. Nun weiß ich auch, was es im Alltag bedeutet, mit einem Hundebuggy unterwegs zu sein und welche Abenteuer und Begegnungen das alles mit sich bringt.
Mich selbst beschreibe ich als sehr bodenständigen Menschen und möchte ehrlich gestehen, dass ich vieles nicht glauben würde, hätte ich es in den Jahren meiner Praxistätigkeit nicht selbst erfahren. Ich habe bereits mit vielen Tieren erlebt durch Höhen UND durch Tiefen zu gehen, durch Freude und Trauer, durch Gesundheit und Krankheit. Aus eigener Erfahrung kann ich daher voller Überzeugung sagen: Jedes Tier hat uns etwas mitzuteilen, sowohl mit seinem Verhalten als auch mit körperlichen Beschwerden. Diese Erkenntnis fasziniert mich immer wieder und ich durfte bereits viele Tiere und ihre Menschen mit meinem Wissen unterstützen. Vierbeinern und ihrer Familie helfen zu dürfen, betrachte ich als meinen "Seelenberuf".
Im April 2026 hat Saphir, ein rumänischer Windhund, seinen Weg zu uns gefunden. Er wurde wenige Monate zuvor fast verhungert auf der Straße gefunden und von rumänischen Tierschützern gerettet. Sein Zustand war sehr kritisch. Kurze Zeit war er im Shelter in Baile Herculane und konnte zum Glück schnell ausreisen. Auch er konnte der Tötungsstation entkommen. Auf einer Pflegestelle vom Verein "Vergessene Pfoten Stuttgart" wurde er in Deutschland aufgepäppelt, erkrankte dort leider schwer an Ehrlichiose und hat es ein zweites Mal geschafft. Er ist ein Kämpfer und wollte leben! Auch wenn sein Immunsystem aktuell noch ein wenig Unterstützung benötigt und er leider eine exokrine Pankreasinsuffizienz (EPI) hat und deshalb dauerhaft Enzyme für seine Verdauung benötigt. Beim ersten Besuch haben wir uns direkt in ihn verliebt und uns war klar, dass er bei uns sein Zuhause für immer bekommt. Heute geht es ihm sehr gut, er ist fröhlich und freundlich zu jedem und hat keine Ängste. Für uns ist das ein Wunder mit seiner Vorgeschichte. Seine Rute wurde ihm abgeschnitten, er hat viele Narben von alten Verletzungen, doch er ist zufrieden und dankbar. Es wird vermutet, dass er in Rumänien zur Jagd eingesetzt und (wie anscheinend dort üblich) vor dem Winter "entsorgt" wurde. Dazu fehlen einem die Worte... Zum Glück ist das Vergangenheit. Wir sind überzeugt, dass unser verstorbener Ludwig ihn uns geschickt hat. Saphir hilft uns viel in der Trauer und wir helfen uns nun gegenseitig. Malou und Saphir mögen sich sehr - und wir sind wieder zu viert.
Wenn du mehr erfahren möchtest, warum DEIN Tier bei dir ist und welche Aufgaben es für DICH hat, dann kannst du mich kontaktieren. Gerne begleite ich euch ein Stück auf eurem gemeinsamen Weg.
Sandra Pelz
Tierheilpraktikerin
Frankfurter Straße 47
75433 Maulbronn
Mobil: 0175 - 425 10 74
E-Mail: [email protected]
Termine: Nur nach vorheriger Vereinbarung
Geschäftszeiten: Montag bis Freitag von 9 bis 18 Uhr
Außerhalb dieser Zeiten bzw. jederzeit kann eine E-Mail gesendet werden.
In akuten Fällen und Notfällen sowie am Wochenende und an Feiertagen ist IMMER die diensthabende Tierarztpraxis oder Tierklinik zuständig.